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Presseschau

Medienstaatsvertrag: VAUNET widerspricht Kritik

14. August 2019
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Ein Verbund von ANGA, Bitkom, eco und ZVEI haben kürzlich gemeinsam an der Medienplattformregulierung in dem aktuellen Entwurf des Medienstaatsvertrags Kritik geübt. Der VAUNET – Verband Privater Medien widerspricht dieser Kritik nun und weist die Forderung nach einer weiteren Beschränkung der Rechte der Verbraucher und Inhalteanbieter zu Gunsten von Plattformbetreibern zurück. VAUNET Geschäftsführer Dr. Harald Flemming erklärt im Gespräch mit medienpolitik.net: „Gatekeeper-Freiheiten auf Kosten derjenigen, die die Inhalte mit hohen Investitionen produzieren, und ein Freifahrtschein für eine kommerzielle Nutzeransprache durch die Plattformbetreiber auf Kosten der Inhalte, die die Plattform erst werthaltig machen, sollten nicht im Interesse der Politik liegen. Das einseitige Aufzeigen maximaler Bedrohungsszenarien für die Plattformbetreiber hilft hier niemandem, zumal wenn diese Szenarien nicht korrekt sind. Der aktuelle Entwurf des Medienstaatsvertrags berücksichtigt schon heute die Hoheit der Nutzer, die zum Beispiel Bild-in-Bild-Einblendungen oder Split Screen eigens aktivieren können.“

Titel: „Keine neuen Freiheiten für Gatekeeper auf Kosten von Inhalteanbietern“ auf medienpolitik.net am 13.08.2019

Cornelia Holsten, Vorsitzende der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) und Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt erklärt weiterhin dass die Landesmedienanstalten für eine qualifizierte Anzeigepflicht statt einer Zulassungspflicht für Rundfunkanbieter eintreten.

Titel: „Man sollte endlich einen großen Schritt wagen“ auf medienpolitik.net am 14.08.2019

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