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Presseschau

Meinung: Was die Öffentlich-Rechtlichen von der Schweiz lernen können

10. September 2019
Thema
Region

Schweiz

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Seitens des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hierzulande werde gerne hervorgehoben, dass knapp 72 Prozent der Schweizer bei einer Volksabstimmung sich für ihn und damit auch für eine Rundfunkgebühr ausgesprochen haben. „Ansonsten nehmen die Granden von ARD und ZDF leider kaum zur Kenntnis, was das Schweizer „Service public“-Angebot vom eigenen unterscheidet und sein Erfolgsmodell ausmacht. Dabei ließe sich so vieles vom kleinen Nachbarn lernen.“ So könne das schweizerische Programmangebot durch „Konzentration“ hohe Einschaltquoten erzielen und sich im Blick auf die Gemeinwohlverpflichtung gebührenfinanzierten Rundfunks locker mit den deutschen, französischen und italienischen Wettbewerbern messen. Im deutschen TV-Programm dominiert zu den Hauptsendezeiten bei den Öffentlich-Rechtlichen meist Unterhaltung, die „oftmals mit privaten Anbietern wie RTL konkurrenzfähig“ sei. „In der Schweiz sind dagegen zumindest die Eigenproduktionen des Fernsehens oftmals identitätsstiftend. Viele tragen ebenso wie die Nachrichtengebung dazu bei, dass die kulturelle Integration über die Sprachgrenzen hinweg gefördert wird.“

Titel: Integration und Inspiration von Stephan Russ-Mohl auf tagesspiegel.de am 07.09.2019

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