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Presseschau

“Natürlich türmen sich zusätzliche Kosten auf”

22. September 2020
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Nico Hofmann spricht mit der Augsburger Allgemeinen über strenge Corona-Auflagen beim Drehen, den Wirecard-Skandal als sein jüngstes Projekt und die Lage der Branche. Hofmann konstatiert: “Natürlich türmen sich zusätzliche Kosten auf, weil wir Filme, die von März bis Juni nicht gedreht werden konnten, verschieben mussten. (…) Durch die enormen Hygieneanforderungen am Set brauchen wir im Schnitt zehn Prozent länger für jede Produktion. Das führt zu Mehrkosten, die sich die Sender und Produzenten aktuell zu je 50 Prozent teilen.” Hofmann ergänzt: “Beim Ausfall von Film- und Fernsehproduktionen haben wir im Gegensatz zu Österreich, Großbritannien oder Schweden in Deutschland noch kein breit aufgestelltes System, das alle Betroffenen finanziell auffängt.Vor allem für kleinere Unternehmen, also Produzenten, die im Jahr drei bis fünf Projekte stemmen, wird es dann brenzlig. Schon bei einem Corona-Fall können Verantwortliche gezwungen sein, die komplette Firma für eine Weile runterzufahren.”

Corona-Auflagen am Film-Set: „Hygiene wie bei Fußballmannschaften“  in der Augsburger Allgemeine am 21.09.2020

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