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Presseschau

Netflix vs. Öffentlich-Rechtliche? – “Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist eine gesellschaftliche Notwendigkeit”

18. Januar 2021
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Netflix fußt auf dem Abomodell, der Dienst wird freiwillig bestellt und bezahlt. Der Rundfunkbeitrag ist verpflichtend, er ist eine Zwangsabgabe, der jedem Haushalt in Deutschland abverlangt wird. Dieser fundamentale Unterschied teilt für nicht wenige Menschen die audiovisuelle Welt in Gut und Böse. Sind damit die Programmleistungen von ARD, ZDF und Deutschlandfunk überflüssig, untauglich, auf jeden Fall überbezahlt? Das Corona-Jahr 2020 hat den Zuspruch zum linearen Fernsehen auf die unglaubliche Zahl von täglich 220 Minuten je Zuschauer hochgeschoben. Und es zeigt sich, dass die Information in den öffentlich-rechtlichen Programmen am meisten davon profitiert hat. Joachim Huber vom Tagesspiegel resümiert: “Netflix ist bei aller schäumenden Phantastik ein Geschäftsmodell, der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine gesellschaftliche Notwendigkeit.”

Macht 35,49 Euro – und das ist gut so  von Joachim Huber in tagesspiegel.de am 15.1.2021

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