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Presseschau

Neue Eckpunktevereinbarung über Film-/Fernseh-Gemeinschaftsproduktionen

24. November 2015
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Die Pay-VoD-Rechte an Produktionen, an denen ARD oder ZDF beteiligt sind, ständen künftig exklusiv dem Produzenten zu, solange der Anteil des beteiligten Senders an den Herstellungskosten unter 50 Prozent gelegen hat, meldet Blickpunkt:Film. Das sei eine der neuen Regelungen in der jetzt von den beiden öffentlich-rechtlichen Sendern und der Produzentenallianz geschlossenen „Eckpunktevereinbarung über die vertragliche Zusammenarbeit zur Film/Fernseh-Gemeinschaftsproduktionen und vergleichbare Kino-Koproduktionen“. Die Free-VoD-Rechte dagegen ständen exklusiv ARD oder ZDF für ihre Nutzungsgebiete zu. Von öffentlich-rechtlicher Seite zeigte man sich rundum zufrieden mit der jetzt getroffenen Vereinbarung. Auch bei der Produzentenallianz freue man sich über den Neuabschluss des Eckpunktepapiers. Wie der Vorsitzende des Gesamtvorstands der Produzentenallianz, Alexander Thies, allerdings betone, sehe man dies aber nur als Übergangsregelung: „Sie bringen für die Produzenten verschiedene Verbesserungen gegenüber den Bestimmungen aus den Jahren 2002 und 2009, auch wenn wir uns mit anderen wichtigen Forderungen noch nicht durchsetzen konnten.“ –  ARD und ZDF beteiligen Produzenten an VoD-Erlösen

Die Eckpunktevereinbarung trete an die Stelle der entsprechenden Vereinbarungen aus den Jahren 2002/2003 und 2009, berichtet DWDL.de. Sie regelten unter anderem die kommerziellen Video-on-Demand-Rechte von Kinofilmen, an denen die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten als Koproduzenten beteiligt sind, den Einsatz von Geolocation-Maßnahmen durch die Sender beim Streaming ihrer Programme, die Verwertung der SVoD- und der Pay-TV-Rechte sowie eine Verkürzung der Entscheidungsprozesse und der Vertragsabwicklung. Auch würden die Vertragsbedingungen für den Produzenten bei untergeordneter finanzieller Beteiligung der Rundfunkanstalt verbessert: ARD/ZDF und Produzenten regeln VoD-Rechte neu (frei zugänglich)

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