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Presseschau

Neue TV-Programme: Kurzfristiger Gewinn vor langfristigem Ertrag

11. November 2013
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RTL habe sich entschieden, von der schräg-schrulligen Serie „Doc meets Dorf“ (Produzent: UFA Fiction) keine zweite Staffel produzieren zu lassen, Sat.1 gehe mit keiner der zu Jahresbeginn ausgestrahlten deutschen Serien in die Verlängerung, kommentiert Juliane Paperlein bei Horizont.net. Das seien Beispiele für die Atemlosigkeit im deutschen Fernsehen, die auch aufwendig und liebevoll produzierten Formaten nur noch wenig Zeit gebe, ihre Zuschauer zu finden. Der kurzfristige Gewinn wiege oftmals höher als der langfristige Ertrag. Es boome die Adaption, was die Musikcastingshows und Krimiserien bewiesen, die als vermeintlich sichere Bank gelten, die „Masse“ lasse sich allein damit nicht mehr binden. Zwar sei die tägliche TV-Nutzung mit im Schnitt 220 Minuten unverändert hoch, doch es seien vor allem die Älteren, die länger zusähen, „während die Jüngeren sich zunehmend vom Immer-gleichen abwenden“: Kommentar: Warum sich ein langer Atem im TV-Geschäft lohnen kann (frei zugänglich)

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