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Presseschau

Portrait: Der neue Produzentenallianz-CEO

5. November 2008
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Wer Film- und Medienschaffende in Baden-Württemberg auf die Medienminister der Landesregierung anspricht, ernte meistens die gleichen Reaktionen, schreibt Andreas Müller in der Stuttgarter Zeitung in seinem (bereits gestern erschienenen) Portrait von Christoph Palmer, dem neuen Vorsitzenden der Produzentenallianz-Geschäftsführung. Der aktuelle Medienminister Wolfgang Reinhart sei noch nicht lange genug im Amt, dessen Vorgänger Willi Stächele habe das Metier nie wirklich interessiert, erst bei dessen Vorgänger, Christoph Palmer, gerieten die Branchenvertreter regelrecht ins Schwärmen: „Ja, das seien noch Zeiten gewesen zwischen 1998 und 2004, als sich der Minister im Staatsministerium um die Medienpolitik kümmerte“, schreibt Müller, „damals habe diese im Land noch einen Stellenwert gehabt, wird seufzend resümiert, und Palmer sei mit Sachkunde und Engagement zu Werke gegangen wie keiner seiner Nachfolger mehr.“

Zur Produzentenallianz gehörten heute die meisten deutschen Film- und Fernsehproduzenten: etwa 90 Unternehmen, große wie die Ufa oder die Constantin-Film, aber auch viele mittlere und kleine. Zusammen erwirtschaftet die Branche einen Umsatz von gut drei Milliarden Euro und beschäftigt 40 000 bis 50 000 Mitarbeiter. Für die Politik bleibe Palmer jetzt keine Zeit mehr: sein Landtagsmandat und den Stuttgarter CDU-Kreisvorsitz habe er dieses Jahr abgegeben: „Exmedienminister wird Galionsfigur der Filmproduzenten“ (frei zugänglich)

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