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Presseschau

Produzenten-Verwertungsrechte „mitverantwortlich für die Kreativität im amerikanischen Fernsehen“

25. September 2012
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In den USA sei es üblich, dass die Autoren und Produzenten die Rechte an ihrem Werk behalten, der Sender bezahle für dessen Ausstrahlung, schreibt Jörg Häntzschel in der Süddeutschen Zeitung. Das Modell sei „mitverantwortlich für die Kreativität im amerikanischen Fernsehen“, das Jahr für Jahr brillante Serien wie nun den Emmy-Sieger „Homeland’ (Produzent: Teakwood Lane Productions, Adaption der israelischen Serie „חטופים / Hatufim“, Keshet Media Group) hervorbringe. Mit einem Publikumserfolg verdiene ein Produzent jahrzehntelang und verfüge so über das Kapital, das er braucht, „um das nächste große Ding zu entwickeln.“

In Deutschland hingegen, so Häntzschel weiter, seien solche Modelle noch undenkbar. Produzenten würden dort so behandelt wie ein Künstler, „der von seinem Galeristen nur für Leinwand, Farbe und Arbeitsaufwand bezahlt wird“. Deshalb fordere die Produzentenallianz, dass die Produzenten zumindest nach der Ausstrahlung einen Teil der Rechte zurückbekommen: Kreativität, die sich lohnt (SZ vom 25.9.2012, S. 2 – Thema des Tages)

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