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Presseschau

Produzentenallianz-Chef Palmer: „Der Stellenwert der deutschen Serie hat auch durch die Veränderung der Mediennutzung eine markante Aufwertung erfahren.“

8. Januar 2019
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Im Interview mit Helmut Hartung auf Medienpolitik.net äußert sich der Geschäftsführer der Produzentenallianzr Christoph Palmer über die aktuelle Lage der Filmwirtschaft: „Insgesamt erwarte ich eine weitere Intensivierung von Ideen und Stoffen.“ Während „[…] traditionelle Verwertungsmöglichkeiten wie etwa über DVD wegbrechen […]“ gelte es „[…] durch angemessene Honorierungen der neuen Ausspielwege einen Ausgleich zu schaffen.“ Die deutsche Produktionslandschaft sei vielfältiger und internationaler geworden. Deshalb gehöre es „[…] zu den nächsten Zielen der Produzentenallianz [,] einen funktionierenden Zweitverwertungsmarkt für Fernsehproduktionen zu unterstützen und die Förderbedingungen für Kinofilme weiter zu verbessern. […] Die Produzenten verfügen trotz Verbesserungen über zu wenig oder keine Rechte, deshalb sind sie in der atemlosen Projektarbeit gebunden. Für die Entwicklungsarbeit fehlen in aller Regel die Ressourcen. Eine gesunde Wirtschaftsstruktur sieht anders aus. Was die kurzfristigen Themen betrifft: Wir setzen uns für eine Verstärkung der Serienförderung in Deutschland ein, halten es für notwendig, dass die Förderinstrumentarien des DFFF flexibilisiert und mit dem GMPF gegenseitig deckungsfähig gemacht werden. Wir schauen mit besonderer Sorgfalt auf die Produktionsbedingungen im Kino.“

„Atemlos”

(frei zugänglich/ vom 7.1.2019 / Erstabdruck in pro media 12/2018)

Produzentenstudie 2018

(frei zugänglich)

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