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Presseschau

Reaktionen/Diskussion zum Mehrbedarf der öffentlich-rechtlichen Sender

1. Juli 2019
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Nachdem ARD, ZDF und Deutschlandradio nach übereinstimmenden Medienberichten für die nächste Gebührenperiode einen Mehrbedarf von drei Milliarden Euro angemeldet haben, gibt es Kritik seitens des Privatsenderverbands Vaunet. Dessen Vorsitzender Hans Demmel kann die Forderungen der Öffentlich-Rechtlichen nicht nachvollziehen. „Wirklich substanzielle Beiträge zu Einsparungen von ARD und ZDF sind mir nicht bekannt“, so Demmel. Es fehle bei den Anstalten dafür schlichtweg der Druck, weil sie eine garantierte Finanzierung hätten. „Dies würde durch eine Vollindexierung und eine ebenfalls diskutierte Flexibilisierung des Auftrags noch einmal verschärft.“

Titel: Privatsender kritisieren Forderungen von ARD und ZDF von Kurt Sagatz auf tagesspiegel.de am 28.06.2019

 

In der FAZ schreibt Hans Demmel in einem Gastbeitrag dazu: „Die Öffentlich-Rechtlichen werden von allen finanziert und müssen sich durch ihr Programm legitimieren. Das geschieht am besten durch einen neuen Auftrag, der sich auf die Kernaufgaben der Öffentlich-Rechtlichen besinnt.“

Titel: Was ist der Auftrag von ARD und ZDF? Von Hans Demmel auf faz.de am 28.06.2019 (nicht frei zugänglich)

 

Unterdessen warnt HR-Intendant Manfred Krupp vor Einschnitten ins Programm und bezeichnet die finanzielle Situation des HR als „dramatisch“. „Sollte der Rundfunkbeitrag von derzeit 17,50 Euro im Monat nicht angemessen erhöht werden, bekomme der Sender auf Dauer ein Problem mit der Liquidität, sagte der Intendant dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Frankfurt am Main.“

Titel: HR-Intendant Manfred Krupp warnt vor Einschnitten ins Programm auf epd-medien.de am 28.06.2019

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