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Presseschau

Schweiz: Neues Mediengesetz ist nicht zukunftsträchtig: Es scheut sich „die echten Probleme anzugehen, die sich dieser wichtigen Branche stellen.“ / Ein Konzept

28. September 2018
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Das vom Bundesrat vorgeschlagene neue Mediengesetz ist nicht zukunftsträchtig. Ein neues Konzept würde eine breitere Förderung ermöglichen: Das Publikum könnte bei der Verteilung von Einnahmen aus den Mediengebühren mitentscheiden. Roger Schawinski in einem Gastbeitrag in der Neuen Zürcher Zeitung. Als einzig echte Neuerung sieht Schawinski die „erstmalige Zuteilung von Gebührengeldern an gewisse Online-Plattformen“.

Die Medienbranche stünde vor epochalen Veränderungen, „die nach einschneidenden gesetzlichen Reformen verlangen und nicht nach minimalen Veränderungen, die mit der Pipette eingeträufelt werden sollen.“ Darunter seien der Rückgang der Werbeeinnahmen in den klassischen Medien zu verzeichnen und „der dadurch ausgelöste rasante Konzentrationsprozess“. Er fordert daher die Mediengesetzgebung zu „Mut, Weitsicht und Entschlossenheit“ auf.

Und er präsentiert ein Konzept: Mehr Medienmacht fürs Volk
(nach Registrierung frei zugänglich)

Roger Schawinski ist Journalist, Buchautor und Medienunternehmer. Der Pionier des Privatradios und Privatfernsehens in der Schweiz war zudem von 2003 bis 2006 Geschäftsführer des deutschen Privatfernsehsenders Sat 1. Jetzt betreibt er das Zürcher Radio 1.

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