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Presseschau

Situation der Kinos: „Es stimmt etwas nicht, wenn zwei Drittel der geförderten Filme unsichtbar bleiben.“

16. September 2019
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Die heute startende Filmkunstmesse Leipzig „ist ein europaweit einzigartiges Forum für den partnerschaftlichen Austausch zwischen Kinobetreibern, Verleihern und Fachleuten aus der Arthouse-Branche.“ Anlass für medienpolitik.net den Vorstandsvorsitzenden der AG Kino und selbst Kinobetreiber, Dr. Christian Bräuer, zur aktuellen Situation der Kinos, zu den Besucherzahlen, dem Zukunftsfonds Kino und dem Marketing für kleinere Kinos zu befragen. Laut Bräuer entwickelt sich 2019 auch im Sommer erheblich besser als das Vorjahr. „Ein gutes Zeichen nach dem mehr als besorgniserregenden Vorjahr. Gleichwohl wird 2019 im Zehnjahresrückblick zumindest nach Besuchern keine Spitzenposition einnehmen.“ Untergangsszenarien seien daher unangebracht. Doch sei es laut Bräuer an der Zeit, „einen irrsinnige Standortwettbewerb und die Sinnhaftigkeit von Standorteffekten als dominantem Erfolgskriterium der staatlichen Förderung zu hinterfragen. Wichtig ist, dass mit der Novellierung des Filmförderungsgesetzes ambitionierte Ziele verfolgt werden. Denn Filmförderung ist kein Selbstzweck.“ Im Fokus müssten jetzt Überlegungen stehen, wie wir die Qualität des deutschen Films steigern und den Kulturort Kino stärken.

Titel: „Vom entspannt zurücklegen sind wir weit entfernt“ auf medienpolitik.net am 16.09.2019

Auch Blickpunkt:Film hat mit Christian Bräuer ein Interview geführt: „Wir sollten ambitionierter sein!“

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