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Presseschau

Sky-Film- und Unterhaltungschef Marcus Ammon im Interview

15. November 2017
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Die erste deutschsprachige Sky-Serie "Babylon Berlin" funktioniere, schreibt der Kurier. Film- und Unterhaltung-Chef Marcus Ammon bilanziert, spricht über die nächsten Projekte und den Start des "Quatsch Comedy Club".
Auf die Frage, woher "überhaupt der Nachschub herkommen" solle, "wo doch alle möglichen Player nun auch im deutschsprachigen Raum in die Eigenproduktion gehen" antwortet Ammon: "Sky hat zwei Herangehensweisen an dieses Thema: Die eine ist die Koproduktion internationaler Serien, die von unseren Sky-Kollegen in England und in Italien (Anm: Sky betreibt auch in diesen beiden Ländern Pay TV Angebote) produziert werden und an denen wir uns beteiligen. Das Ergebnis sind europäische Co-Produktionen wie "The Young Pope", "Gomorrha“, "Fortitude", "Riviera“, "Tin Star“ oder "Britannia“. Die zweite ist jetzt eben die Produktion lokaler Serien, was wir für die Bewerbung und Vermarktung besser einsetzen können als synchronisierte Inhalte, die in der Wahrnehmung unserer Zuseher ähnlich wirken wie eingekaufte Top-Produktionen. Unsere allererste Aufgabe bestand in den vergangenen Jahren darin, deutschsprachige Autoren und Produzenten auf uns aufmerksam zu machen und unsere Vision zu vermitteln, wie wir anders sein wollen. Viele Autoren haben uns verstanden."
Zur Beteiligung von Sky an der Filmförderung in Österreich und Deutschland äußert er: "Natürlich ist da auch Österreich ein Thema und wir beschäftigen uns damit. In beiden Ländern hat sich die Filmförderung mittlerweile neben Kinofilmen auch spannenden TV-Projekten verschrieben, eine Entwicklung, die wir natürlich sehr begrüßen, spiegelt sie doch das Rezeptionsverhalten des Zuschauers wider. 

Ein weiterer Auszug: Kurier: Es geht für Sky in dieser Konkurrenzsituation auch darum, mit deutschsprachigen Serien als Marke Unterscheidungsmerkmale auszubilden gegenüber anderen Streaming-Angeboten, die ebenfalls in lokale Produktionen gehen." Antwort Ammon: "Jeder hat seine Annäherung an das Thema und die kann recht unterschiedlich sein: Da kann man sehr Star-getrieben über "Faces" und deren Vermarktung gehen oder man stellt die Geschichte in den Vordergrund – jeder macht es anders und das ist auch gut so. Denn am Ende schafft alles Aufmerksamkeit für das übergeordnete Thema "Pay-TV“, also Bezahlmodelle für besondere Inhalte, die man sonst nicht sehen kann. Und das hilft allen Marktteilnehmern." Serien-Nachschub bei Sky Deutschland mit österreichischer Beteiligung

(frei zugänglich)

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