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Streamingdienste – News

14. Februar 2019
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Amazon Prime plant eine Reihe neuer Eigenproduktionen, darunter auch mit Deutschland.  Streamingdienst Amazon dreht „Kinder vom Bahnhof Zoo“ als Prime-Serie

Mehr als 20 neue Eigenproduktionen (Prime Originals) plane Amazon Prime, die in Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien, Indien, Mexiko und Japan realisiert werden sollen. „Ein Großteil der neuen Serien wird nicht nur in den Produktionsländern, sondern auch zum Streaming für ein globales Publikum bei Prime Video weltweit verfügbar sein“. Das Handelsblatt berichtet dazu:

Gemeinsam mit Produzent Oliver Berben für die Constantin werde Amazon Prime den Klassiker „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ als Serie auf den Bildschirm bringen. Regie werde Philipp Kadelbach („Unsere Mütter, unsere Väter“) führen.

CNBC.com: Apple is targeting April to launch its new video service, but Netflix won’t be a part of it and HBO is in doubt

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Reed Hastings: Ei­ne Se­rie, die ein Pro­zent des Bud­gets aus­ma­che und gleich­zei­tig ein Pro­zent der ge­schau­ten Zeit auf der Platt­form rech­net sich eben doch. Reed Has­tings setzt an, so­wohl das Fern­se­hen als auch das Ki­no zu re­vo­lu­tio­nie­ren. Kein Wun­der, dass er auf der Ber­li­na­le nicht über­all ein gern ge­se­he­ner Gast ist. Ein Artikel von Sven As­t­hei­mer und Jo­nas Jan­sen in der FAZ vom 14.2.2019, Wirtschaftsteil: „Öko­no­misch sind Ver­an­stal­tun­gen wie die Ber­li­na­le für Net­flix oh­ne­hin ir­re­le­vant, aber für die Wahr­neh­mung als wich­ti­ge Platt­form auch für Fil­me na­tür­lich um­so wich­ti­ger.“ (Auszug) Mister Netflix geht ins Kino (Nicht frei zugänglich)

Süddeutsche Zeitung online (14.2., Medienteil): Durch die detaillierte Veröffentlichung von Zahlen würde Netflix seine eigene Verhandlungsposition schwächen und den Informationsvorsprung bei Verhandlungen mit den Produzenten der Inhalte aufgeben. Und genau das sorge „für Unmut in Hollywood, weil sich die Gehälter der Leute, die gerade an erfolgreichen Produktionen beteiligt sind, eben an diesem Erfolg orientieren.“ Nach fünf Jahren konsequentem Schweigen veröffentlicht Netflix die eine oder andere Zuschauerzahl, bemerkt Jürgen Schneider: allerdings ausschließlich Zahlen „die ihm genehm sind und die eigene Großartigkeit feiern“. Ted Sarandos äussert: „Es ist für Künstler wichtig zu sehen, wie viele Menschen sie mit ihrer Arbeit erreichen – also werden wir künftig ein bisschen offener mit diesen Zahlen umgehen“. Schmieder übersetzt diese Aussage anders: „Netflix verdeutlicht mit dem Veröffentlichen einiger ausgewählter Erfolgszahlen seine popkulturelle Relevanz“  „Künftig ein bisschen offener“ (nicht frei zugänglich)

Spiegel Online: Netflix dreht zwei weitere deutsche Serien Netflix habe inzwischen acht deutsche Serien in Arbeit, bereits im vergangenen Jahr hatte der Konzern zunächst fünf und dann eine weitere angekündigt. (frei zugänglich)

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