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Presseschau

Strukturreform: 20 Fernsehprogramme erreichen 45 Prozent Zuschauer – bleibt das so?

15. August 2017
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Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten böten aktuell 20 Fernsehprogramme und würden damit einen Zuschaueranteil von 45 Prozent erreichen, schreibt pro media. Im Rahmen der von den Bundesländern aktuell diskutierten Strukturreform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks antwortet Heike Raab (Staatssekretärin, Bevollmächtigte des Landes beim Bund und für Europa, für Medien und Digitales in Rheinland Pfalz) auf die Frage, ob dies so bleiben müsse: "Ein vielfältiges und attraktives Angebot lässt sich nicht an der Anzahl der Programme festmachen." Aber da sich die Nutzung der unterschiedlichen Medien verändere, sei auch eine Veränderung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vonnöten. Und weiter betont sie im Gespräch mit pro media: "Keinesfalls dürfen wir das unter Umständen fehlende Interesse jüngerer Menschen am Format der klassischen Fernsehtalkshow mit einem grundsätzlichen Desinteresse am Thema verwechseln." Sie glaube, dass es "langfristig zu einer viel stärker aufgabenbezogenen Beauftragung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks kommen müssen, anstatt lediglich Programme zu zählen." Zum Interview online: „Das Medienkonzentrationsrecht hat Defizite“

(Der Beitrag wurde in der promedia-Ausgabe 08/17 erstveröffentlicht.)

(online frei zugänglich auf medienpolitik.net)

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