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Presseschau

Tatort: Tatort – Anteil weiblicher Kreativer ist „extrem gering“

4. Dezember 2019
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In den letzten sieben Jahren lag der Anteil der Drehbuchautorinnen für Tatort-Produktionen bei knapp 30 Prozent. 2018 Hatte der Schnitt einen Tiefpunkt von 5,5 Prozent erreicht. Nun ist die Initiative „Tatort Drehbuch“ mit einem offenen Brief an die Öffentlichkeit gegangen. 83 Autorinnen und Autoren haben den Brief unterzeichnet. Die Geschlechterverteilung bei Tatort- und Polizeiruf-Drehbuchverträgen sei eine „schreiende Ungerechtigkeit“. Ein erstes Schreiben wurde bereits im Frühjahr an die Verantwortlichen der ARD gerichtet. Es sollte als Gesprächsangebot dienen, „an dem die ARD aber kein Interesse zeigte“. Im Mai schließlich erfolgte eine Stellungnahme des Senders, in der es unter anderem hieß, „Kreativität lässt sich nicht quotieren“. Dennoch „Der Begriff der Risikoaversion (der im offenen Brief der ARD zum Vorwurf gemacht wurde) könnte der ARD zu denken geben. Denn die Konkurrenz von Streamingdienstleistern kriegt das ARD-Flaggschiff am Sonntagabend zu spüren. Die Mittelmäßigkeit vieler Filme lässt einst treue Gucker am Sonntagabend zu Anbietern wie Netflix abwandern.“

Nutzt unsere kriminelle Energie! In der FAZ am Sonntag vom 01.02.2019 (nicht frei zugänglich)

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