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Presseschau

Uli Aselmann: „Transparenz ist gefordert, aber man bekommt sie nicht.“

22. Juni 2011
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Der Filmproduzent Uli Aselmann „arbeitet an einem legendären Ort in München und betreibt in Berlin Lobbyismus“, schreibt Christopher Keil in seinem Produzentenportrait in der Süddeutschen Zeitung. In der Allianz Deutscher Produzenten sei Aselmann zuständig für die Sektion „Kino“. Ein Drittel seiner Arbeitszeit, so schätze er, müsse er für das Ehrenamt aufwenden. Auch ins Präsidium der  Filmförderungsanstalt sei er eingezogen. Interessenvertretung bedeute verhandeln. Aselmanns Gesprächspartner, ob nun Verdi, Verleiher, Kinobesitzer, Videovertriebe, seien ihm bekannt. In der Produzentenalllianz-Funktion betreibe Aselmann Lobbyismus: „Das liegt nicht jedem. Liegt es ihm? Er lächelt so ein Lächeln, das bedeuten könnte: Einer muss es ja machen.“

Gerne rede Uli Aselmann dagegen über Sendeplätze für Kinofilme im Fernsehen, so Keil weiter. ARD und ZDF hätten mehr Sendefläche versprochen. Aselmann mahne an, dass die mit Gebühren finanzierten Sender noch stärker in die Finanzierung deutscher Kinoprojekte einsteigen sollten, was öffentlich-rechtliche Sachverwalter natürlich ganz anders bewerteten, die auf „viele Millionen“ verwiesen: Wie viele es genau sind, sei nicht festzustellen, sage Aselmann: „Transparenz ist gefordert, aber man bekommt sie nicht.“ Neulich habe die Produzentenallianz ihr 200. Mitglied vermeldet. Sein Name: Helmut Dietl: Der Schweizer Job (SZ vom 22.06.2011, Medienseite)

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