Springe zum Inhalt
Presseschau

Umbrüche in der Kinobranche: Frauen verabschieden sich aus der „ersten Reihe“

6. Mai 2019
Thema
Kontakt

Geschäftsstelle Berlin
T 030 20670880
E-Mail

Im Artikel von Frédéric Jaeger auf spiegel.de bezeichnet der Autor den Wechsel von Maria Köpf von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein zur Deutschen Filmakademie als einen Tausch „Macht gegen Einfluss“. Jaeger sieht darin grundsätzlich einen „jüngsten Trend der geräuschlosen Rücktritte und sanften Abstiege von Frauen in Führungspositionen der deutschen Filmbranche“. Dafür spreche auch der Wechsel von Leena Pasanen, “die noch bis Ende des Jahres das größte deutsche Dokumentarfilmfestival, das Dok.Leipzig, leitet.“ Pasanen habe viel Gegenwind bekommen und die Lokalpresse habe ein ums andere Mal verlauten lassen, „dass ihr Deutsch nicht gut genug sei.“ „Nationalistische Klänge“ hört Jaeger mitunter auch in der überregionalen Presse, etwa in Bezug auf die Auswahlkommission der Berlinale. „Von den sieben Mitgliedern des Komitees (…) kommen nur noch zwei aus Deutschland“, stand es der „Welt“. Christine Berg habe es beim FFA zwar länger ausgehalten aber „im Vergleich mit den 15 Jahren von Peter Dinges, dem Vorstand über ihr, ist das ein Klacks“, so der Spiegel-Autor. Wie bei Köpf sieht Jäger den Wechsel von Berg als einen „von der Förderung in den Lobbyismus“.

Titel: Die Saison der sanften Abstiege von Frédéric Jaeger auf spiegel.de vom 03.05.2019 (frei zugänglich)

Scroll