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Presseschau

Verhandlungen um den Rundfunkstaatsvertrag: FAZ-Interview mit Mathias Döpfner, Präsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger

27. September 2017
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Bald würden die Bundesländer über das Netz-Angebot der Öffentlich-Rechtlichen entscheiden. Presseverleger meinen: Was die ARD betreibt, bedroht unsere Existenz. In der FAZ heute findet sich dazu ein Gespräch mit Mathias Döpfner, dem Präsidenten des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger, der zunächst einmal die Kontroverse der letzten Tage auf die ARD Gruppe bezieht. Er plädiert dafür das duale Mediensystem, das aus einem Wettbewerb zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Medienhäusern bestehe, aufrecht zu erhalten und er fordert weiter, dass "presseähnliche Angebote generell untersagt werden", was für die ARD bedeuten würde: ein Drittel Text, zwei Drittel Video und Audio. Er skizziert die grundlegende Idee des öffentlich-rechtlichen Medienangebots dass die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten "für die Produktion audiovisueller Inhalte zu sorgen". Hinsichtlich weiterer EU-Regulierungen betont er, dass er es "durchaus für möglich halte" dass das jetzige System hinsichtlich des europäischen Wettbewerbsrechts geprüft werden müsse. Die ARD sprengt das duale Mediensystem  (FAZ 27.9.17, Nr. 225, S. 13, Medien)

Interviews mit Dr. Fritz Jaeckel (CDU), Staatsminister und Chef der Staatskanzlei Sachsens, Dirk Schrödter (CDU), Chef der Staatskanzlei von Schleswig-Holstein, und Jürgen Lennartz (CDU), Chef der Staatskanzlei des Saarlandes jetzt online: „Es geht um eine Austarierung mit den Interessen der Presse“ (medienpolitik.net)

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