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Presseschau

“Viele Fernsehproduktion können nur mit großen Risiko und höherem Aufwand realisiert werden”

10. November 2020
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Das Risiko für Filmproduzenten, Dreharbeiten abzubrechen oder unterbrechen zu müssen ist mit steigenden Corona-Infektionszahlen wieder größer geworden. Doch selbst, wenn am Set gearbeitet werden kann, ist von „planmäßig“ keine Rede. Wie Barbara Thielen, Geschäftsführerin Ziegler Film Köln in einem medienpolitik.net-Interview schildert, waren die Drehpläne von einem Tag auf den anderen, Makulatur. „Das vergangene halbe Jahr war dreimal so anstrengend, wie üblicherweise: Die Planung, inklusive Schauspieler, Technik, Location usw. musste in kurzer Zeit neu erstellt werden und die Hygienekonzepte waren zu erarbeiten.“ Über die veränderten finanziellen Konditionen, einschließlich eines Ausgleichs für die zusätzlichen Kosten, wurde parallel mit den Sendern verhandelt. Aus Sorge vor einer möglichen Durchseuchung am Drehort werden bei ihren Produktionen alle Teammitglieder getestet. Ein Ausfallfonds für Fernsehproduktionen sei, so Thielen, für viele mittelständische Produktionsfirmen „existentiell“, denn die meisten hätten keine große Eigenkapitaldecke, die es ihnen erlaube, Projektausfälle und zusätzliche Kosten selbst zu schultern.

„Ein Ausfallfonds ist für zahlreiche Produzenten existentiell“  von Medienpolitik.net am 09.11.2020

 

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