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Presseschau

YouTube lobbiiert gegen das EU-Urheberrecht / Lösung „sich mit den Inhalteanbietern auf ein Lizenzmodell für die Verwertung“ zu einigen

24. Oktober 2018
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Die YouTube-Chefin Susan Wojcicki habe sich die EU-Reform zum Urheberrecht genau angeschaut und will nun ihre Nutzer mobilisieren. Die Anbieter von Video-Inhalten sollen gegen das vom EU-Parlament beschlossene Gesetz protestieren. Insbesondere der Artikel 13 der Urheberrechtsreform stehe in ihrer Kritik. Er bedrohe die Möglichkeit für Millionen von Menschen, vom Film-Schaffenden bis hin zum Privatanbieter, Inhalte hochzuladen.

Artikel 13 der Urheberrechtsreform sieht in der im September 2018 vom Europaparlament verabschiedeten Fassung vor, dass sich Online-Plattformen Lizenzen von Rechteinhabern sichern müssen. Somit sind Verstöße gegen den Schutz des geistigen Eigentums anzeigbar.

Aktuell befindet sich die Reform im sogenannten Trilogverfahren, in dem EU-Rat, Parlament und Kommission versuchen, sich auf einen Kompromiss zu einigen. Im Frühjahr wird mit finalen Beschlüssen gerechnet.  YouTube-Chefin ruft zum Protest gegen EU-Urheberrechtsreform auf
(BR-Nachrichten)

Heise: Weitere Lösung für YouTube sei es „sich mit den Inhalteanbietern auf ein Lizenzmodell für die Verwertung von Musik oder Filmschnipseln durch User einigen. Die Unterhaltungsbranche liegt damit seit Jahren im Clinch mit Youtube.“  YouTube-Chefin: Neues EU-Copyright für Plattformen “zu riskant”

(Alle frei zugänglich)

 

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