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Update 05-2021 | Infoblatt 51: SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard | Aktualisierte Handlungshilfe für Filmproduktionen der BG ETEM

2. Februar 2021
Thema
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    Geschäftsstelle Berlin
    T 030 20670880
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    Liebe Mitglieder,

    hiermit möchten wir Sie über die aktualisierte Branchenspezifische Handlungshilfe „Filmproduktion“ der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse BG ETEM (Stand 25.01.2021) informieren, die auf Grund der neuen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) des BMAS (siehe Anlage 1, bitte beachten Sie insbesondere §2 und §3) angepasst wurde.

    Neu eingefügt wurden Hinweise auf Seite 1 der Handlungshilfe. Bitte beachten Sie: Am Schutzstufenkonzept hat sich durch die angepasste Arbeitsschutzverordnung nichts geändert! In der Anlage 2 finden Sie die aktuelle Fassung der Handlungshilfe, in der die Einfügungen gelb gekennzeichnet sind.

    Insbesondere folgende Punkte aus der Corona-ArbSchV des BMAS sind umzusetzen:

    • Medizinischer Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske

    Sofern die Anforderungen an die Raumbelegung (siehe Punkt 2) bzw. der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann und/oder mit einem erhöhten Aerosolausstoß zu rechnen ist, hat der Arbeitgeber medizinische Gesichtsmasken (Mund-Nasen-Schutz) oder FFP2-Masken zur Verfügung zu stellen und der Beschäftigte ist verpflichtet, diese zu tragen. Einfache Mund-Nasen-Bedeckungen (z. B. aus Stoff) sind nicht mehr ausreichend.

    Können weder der Mindestabstand eingehalten noch medizinische Gesichts- oder FFP2-Masken getragen werden, greift wie bisher das bekannte Schutzstufenkonzept (siehe hierzu S. 5f. der Handlungshilfe der BG ETEM).

     

    • Anforderungen an die Raumbelegung

    Bisher galt: „Um sicherzustellen, dass der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden kann, ist die Raumgröße nach der Anzahl der erforderlichen Personen auszuwählen bzw. die Anzahl der in den Räumen anwesenden Personen zu begrenzen.“ Dies ist durch die oben genannte Arbeitsschutzverordnung konkretisiert auf 10 qm pro Person (§2 Abs. 5 der Corona-ArbSchV). Diese Begrenzung gilt „soweit die auszuführenden Tätigkeiten dies zulassen“. Andernfalls sind geeignete Ersatzschutzmaßnahmen zu treffen, insbesondere Lüftungsmaßnahmen, Tragen von medizinischen Gesichts- oder FFP2-Masken durch die anwesenden Personen, Installation geeigneter Abtrennungen zwischen den anwesenden Personen sowie vor allem die Schutzmaßnahmen gemäß Schutzstufenkonzept (siehe hierzu S. 5f. der Handlungshilfe der BG ETEM).

     

    • Büroarbeit

    Im Falle von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten hat der Arbeitgeber den Beschäftigten Home-Office anzubieten, sofern keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen.

    Sollten Sie Fragen haben, steht Ihnen das bewährte Team der Produzentenallianz unter service-corona@produzentenallianz.de bzw. 030-206 70 88-22 gerne zur Verfügung.

    Mit herzlichen Grüßen

    Prof. Dr. Oliver Castendyk
    Mitglied der Geschäftsleitung

     

     

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