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Update 64-2020 | Infoblatt 48 zu Corona: Fortsetzung der Überbrückungshilfe und außerordentliche Wirtschaftshilfe für November 2020

6. November 2020
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Liebe Mitglieder,

die Bundesregierung und die Länderchef/innen haben im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie vom 28.10.2020 die Fortsetzung der Überbrückungshilfe sowie eine außerordentliche Wirtschaftshilfe für den Monat November 2020 in Höhe von 10 Milliarden Euro beschlossen, auf die wir Sie hinweisen möchten:

Fortsetzung der Überbrückungshilfe

Die Überbrückungshilfen I und II (für Juni-Aug. bzw. Sept.-Dez. 2020) werden mit dem neuen Maßnahmenpaket Überbrückungshilfe III (Jan.-Juni 2021) im kommenden Jahr verlängert. Bei den Überbrückungshilfen handelt es sich um nicht-rückzahlbare Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten, die von kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Soloselbstständigen und Freiberuflern beantragt werden können, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind. Hierüber hatten wir Sie mit den Infoblättern 12/13 informiert.

Für die Fördermonate September bis Dezember 2020 („Überbrückungshilfe II“) können Anträge ab sofort über die gemeinsame bundesweit geltende Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden. Die Antragsfrist für die Überbrückungshilfe II endet am 31. Dezember 2020.

Die aktuellen Kriterien für die Beantragung finden Sie auf der Website des Bundeswirtschaftsministeriums:
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/10/20201021-altmaier-wir-lassen-unsere-unternehmen-in-der-krise-nicht-allein.html

Außerordentliche Wirtschaftshilfe für November 2020

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe für den Monat November 2020 richtet sich an Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen und indirekt betroffene Unternehmen, die auf der Grundlage des Beschlusses des Bundes und der Länder vom 28.10.2020 erlassenen Schließungsverordnungen der Länder den Geschäftsbetrieb einstellen mussten bzw. Unternehmen, die 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen. Zu den Details und Bedingungen hat das Bundesfinanzministerium eine Sonderseite einrichtet: www.bundesfinanzministerium.de/novemberhilfe

Die Anträge sollen in den nächsten Wochen über die bundeseinheitliche Antragsplattform gestellt werden können. Die elektronische Antragstellung muss hierbei durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer erfolgen. Für Soloselbständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, entfällt die Pflicht zur Antragstellung über einen prüfenden Dritten.

Bundeseinheitliche Antragsplattform:
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/

Liquiditätskredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau

Weiterhin bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Liquiditätskredite für Unternehmen, Selbstständige oder Freiberufler an, die durch die Corona-Krise in eine finanzielle Schieflage geraten sind. Die Beantragung des Kredits erfolgt über die Hausbank. Die Haftung wird vom Bund übernommen. Ausführliche Informationen über die einzelnen Kredite bietet die Sonderseite der KfW:
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/KfW-Corona-Hilfe/

Mit herzlichen Grüßen

Dr. Christoph Palmer
Geschäftsführer

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