08.11.2018

Produzentenallianz zur neuen AVMD-Richtlinie: "Notwendiges und wichtiges Signal"

Die Neufassung der Richtlinie für Audiovisuelle Mediendienste (AVMD-Richtlinie) hat die letzte gesetzgeberische Hürde auf europäischer Ebene genommen und muss nun innerhalb von 21 Monaten ab Inkrafttreten in nationales Recht umgesetzt werden. Wesentliche Neuerung ist, dass die Richtlinie künftig nicht nur (wie bislang) auf Rundfunkanstalten Anwendung findet, sondern auch auf VoD- und Video-Sharing-Plattformen sowie Videoplattformen mit Live-Streaming.

Die Allianz Deutscher Produzenten - Film & Fernsehen bewertet die Neuregelung in einer Pressemitteilung ausdrücklich positiv. Der Vorsitzende Alexander Thies äußert dazu: "Dass Video-on-Demand-Anbieter nach der neuen EU-Richtlinie mindestens 30 Prozent europäische Filme in ihr Programm aufnehmen müssen, ist nicht nur ein wichtiges Signal, sondern auch eine dringend notwendige Maßnahme, um den deutschen und europäischen Film im internationalen Wettbewerb zu stärken und die kulturelle Vielfalt in Europa zu sichern. Auch die neue Regelung, dass zukünftig auch im Ausland ansässige Video-on-Demand-Anbieter zur Filmabgabe herangezogen werden können, wenn sie Inhalte auf dem deutschen Markt anbieten, sorgt für faire Wettbewerbsverhältnisse in Europa und trägt dazu bei, die Finanzierung der FFA abzusichern."  Zum Artikel bei Blickpunkt:Film: Produzentenallianz zur neuen AVMD-Richtlinie: "Notwendiges und wichtiges Signal"

Zur Pressemitteilung von Mittwoch, den 7.11.2018: Produzentenallianz begrüßt Verabschiedung der EU-Richtlinie für Audiovisuelle Mediendienste

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