12.06.2018

RTL-Chef Frank Hoffmann: „Man kann ARD oder ZDF oft genug nicht unterscheiden von privaten Sendern.“

Im Kölner Stadtanzeiger findet sich ein Interview von Anne Burgmer mit RTL-Chef Frank Hoffmann, in dem er sich zur Thematik „Inhalte: TV vs. Streaming – neue Inhalte? Neue Kooperationen?“ äußert: „Wir sehen in den neuen Möglichkeiten eine Erweiterung unseres Schaffens, keine Begrenzung.“

Er relativiert den Hype um die Streamingplattformen und erläutert: „Die Wahrnehmung ist nicht immer differenziert. Spricht man etwa von „Deutschland 83“, werden zumeist unsere Quoten zitiert – und nicht allein die Preise, die die Serie, national und international, gewonnen hat. Allein an den Maßstäben von Streaming-Plattformen gemessen, preisgekrönt und weltweit verkauft, war sie also ein Riesenhit. Aber wir müssen uns zusätzlich an Reichweite messen lassen, ganz selbstverständlich weisen wir Quoten aus. Wir sind also ein offenes Buch, während Streamingdienste keine Abrufzahlen veröffentlichen. Es ist ein bisschen wie mit Äpfeln und Birnen.“ (Auszug) Das ganze Interview: RTL-Chef „Die Frage nach der Legitimation von ARD und ZDF wird immer lauter“

(Frei zugänglich)


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