100 Mitglieder repräsentieren ganze Bandbreite der deutschen Produzenten

Neben der notwendigen organisatorischen Festigung und der Etablierung verbandsinterner Strukturen und Arbeitabläufe hat die Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen in ihrem ersten Jahr auch ihr Gewicht als schlagkräftige Organisation für die deutschen Film- und TV-Produzenten unter Beweis gestellt.

Stichworte für die politischen Schwerpunkte der ersten zwölf Monate sind

  • Novellierung des Filmförderungsgesetzes
  • Erste Erfolge bei der Modernisierung der Terms Of Trade mit den Fernsehsendern
  • 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag

Als besonders erfreulich bewertet die Produzentenallianz die Entscheidung der Ministerpräsidenten, mit dem 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag die Interessen der Produzenten für eine angemessene Vergütung bei einer digi-talen Verbreitung ihrer Produktionen künftig besser zu berücksichtigen. In der Protokollnotiz zum 12. RÄStV bekräftigen die Länder ihre Auffassung, dass die Sender den Produzenten und Urhebern „ausgewogene Vertragsbedingungen und eine faire Aufteilung der Verwertungsrechte“ gewähren sollen.

Nachdem die Produzentenallianz im März 2008 mit den Mitgliedern der Asso-ciaton of German Entertainment Producers – AGEP, des Bundesverbandes Deutscher Fernsehproduzenten und von film20 gegründet wurde, haben sich im Sommer auch die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Neuer Deutscher Spielfilmproduzenten entschlossen, sich der Produzentenallianz anzuschließen. Damit repräsentiert der Verband  ca. 80 % des Umsatzvolumens der deutschen Film- und TV-Produzenten.

„Heute freue ich mich ganz besonders, dass wir bei den Mitgliedern jetzt nicht nur die magische Zahl Hundert erreicht haben, sondern dass wir mit Til Schweigers Barefoot Films und Studio Babelsberg weitere exponierte Vertreter unserer Branche als 99. und 100. Mitglied willkommen heißen kön-nen“, sagt Alexander Thies, Vorsitzender des Vorstandes der Produzentenallianz. „Und dass das Mitglied Nr. 98, die Ludwigsburger INDI FILM, als Nachwuchsproduzent in die Fernseh-Sektion eintritt, stellt einmal mehr unter Beweis, dass die Produzentenallianz keineswegs nur die Größten repräsentiert, sondern mit einer guten Mischung aus kleinen, mittleren und großen, aus etablierten und jungen Unternehmen, die in allen Teilen des Landes ansässig sind, tatsächlich die ganze Bandbreite der deutschen Film- und TV-Produktionsbranche abbildet.“

 

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Berlin, 19. März 2009

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