DFFF wird gekürzt

„Unverständlich, sachlich falsch und für das Filmland Deutschland im Ergebnis schlechte Entscheidung“

Berlin, 14. November 2014 – Dem Vernehmen nach hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags in seiner Bereinigungssitzung am Donnerstag die Mittel des Deutschen Filmförderfonds, wie im Regierungsentwurf für das Haushaltsgesetz 2015 vorgeschlagen, auf 50 Mio. Euro gekürzt. Das ist umso bemerkenswerter, weil der Etat von Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters, dem der DFFF zugeordnet ist, gleichzeitig um 118 Millionen Euro gewachsen ist. Dazu erklärt die Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen:

„Den DFFF zu kürzen und nicht – wie von der gesamten deutschen Filmbranche gefordert – bei mindestens 60 Mio. Euro zu belassen, ist unverständlich, sachlich falsch und eine für das Filmland Deutschland im Ergebnis schlechte Entscheidung. Wir haben dargelegt, dass ein angemessen ausgestatteter DFFF nicht nur für Wachstum, Beschäftigung und Innovation in der Filmproduktion sorgt, sondern auch sehr schnell zu deutlichen Steuer-Mehreinnahmen führt. Das alles scheint der Regierung der Großen Koalition gleichgültig zu sein. Wir müssen feststellen, dass es der Filmbranche nicht gelungen ist, mit ihren Argumenten die Politik zu überzeugen. Die absehbar negative Entwicklung wird alle, die in unserem Land für den Film arbeiten, deutlich spürbar treffen.“


Die Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen ist die maßgebliche Interessenvertretung der deutschen Produzenten von Film-, Fernseh- und anderen audiovisuellen Werken. Sie vereint ca. 230 Produktionsunternehmen aus den Bereichen Animation, Dokumentation, Kinofilm, TV-Entertainment, TV-Fiktion und Werbung.

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