Blickpunkt:Film: Deutsche Produzenten suchen „starke Stimme“

 

Anfang Dezember sollen bei einer „Elefantenrunde“ wichtige Weichen für die FFG-Novellierung gestellt werden, berichtet Filmecho/Filmwoche: „Wie geschlossen die deutschen Produzenten bei diesem Termin ihre Positionen vertreten, dürfte Auswirkungen auf die Frage nach einer Fortsetzung der Fusionsbemühungen haben.“

 

Nicht zuletzt beflügele die anstehende Novellierung des Filmfördergesetzes den Wunsch nach einer starken Stimme und fördert die Schmiedung breiterer Allianzen, so B:F weiter. Die Arbeitsgemeinschaft Neuer Deutscher Spielfilmproduzenten habe bereits mehr oder minder direkt vom offenen Gedankenaustausch der letzten Monate profitiert: Im Vorfeld der letzten Mitgliederversammlung am 9. November hätten sich der AG Spielfilm insgesamt 24 neue Mitglieder angeschlossen. Der neue Vorstandsvorsitzende Uli Aselmann wolle die jüngsten Beitritte allerdings nicht als Reaktion auf das Scheitern einer Gesamtfusion bewerten: „Dass es einer Erhöhung der Schlagkraft bedarf, um sich politisch durchzusetzen, haben auch jene Produzenten verstanden, die bislang nicht organisiert waren.“, wird Aselmann zitiert.

Die deutschen Produzenten seien „jedenfalls auf dem besten Weg, ihre Stimmenvielfalt effektiv zu reduzieren, Gleichklang scheint in manchen Punkten bereits jetzt durchaus realistisch“, heißt es im Fazit des Artikels, und: Eine solide Basis nicht nur für die Diskussion um das FFG – auch bei einer Neuregelung der Terms of Trade zwischen Verleihern, Sendern und Produzenten dürften Letztere ein besseres Blatt auf der Hand haben als noch vor wenigen Monaten.“

(Blickpunkt:Film Nr. 48, 26.11.2007, S. 12/13)

 

26.11.2007

© 2017 Allianz Deutscher Produzenten - Film & Fernsehen e.V.