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Presseschau

„Als wir angefangen haben mit Streamingdiensten zu arbeiten, war es leichter Deals zu machen als heute.“

14. Oktober 2019
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Zwar bleibe das Kino das „Steckenpferd“ der Constantin Film, aber CEO Martin Moszkowicz spricht im Interview mit DWDL auch über Serienproduktionen. Aktuell produziert Constantin schon für mehrere Streamingdienste. Moszkowicz gibt hinsichtlich des Serienbooms und der Zukunft des Kinos zu bedenken: „Das Zeitkontingent der Abonnenten ist begrenzt und es kommen jetzt bekanntlich noch weitere Streamingdienste hinzu. Wichtiger aber ist eine Entwicklung, die ich bei mir selbst beobachte: Es fällt dem Publikum im großen Angebot der Serienproduktionen immer schwerer, sich auf eine lange Staffel einzulassen.“ Ein Kinoerlebnis sei zudem zuhause nicht kopierbar, weshalb der Constantin-Chef die Zukunft des Kinos nicht bedroht sieht. Hinsichtlich der „Total Buyout“ Politik von Streaming-Anbietern erklärt Moszkowicz: „Als wir angefangen haben mit Streamingdiensten zu arbeiten, war es leichter Deals zu machen als heute. Da gab es einerseits eine größere Risikobereitschaft und andererseits die Bereitschaft, auf gewisse Rechte zu verzichten. Das hat sich in den letzten 12 bis 18 Monaten geändert und es wird immer schwieriger. Wir versuchen aber immer, in irgendeiner Art und Weise Rechte zu behalten.“

Titel: Moszkowicz will Serienproduktion der Constantin hochfahren von Thomas Lückerath auf dwdl.de am 14.10.2019

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