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Presseschau

Berlinale: Neuanfang mit viel Kontinuität | Alfred Bauer Preis ausgesetzt | Weniger ist Mehr

30. Januar 2020
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Ulrich Höcherl schreibt in Blickpunkt:Film, dass die 70. Berlinale allmählich an Kontur gewinnt. „Gespannt verfolgt die Fachwelt, welche Neuerungen verkündet werden. Der größte Erwartungsdruck lag auf dem Wettbewerb.“ Höcherl nennt den Auftakt der Doppelspitze „einen neuen Anfang mit viel Kontinuität. ‚Einen illusionslosen Blick auf die Gegenwart‘ hat Carlo Chatrian versprochen, den werfen Kosslicks Kritiker ab Festivalbeginn dann auch auf ihn“.

Noch Luft nach oben von Ulrich Höcherl auf Blickpunktfilm.de am 30.01.2020

Unterdessen wurde nach Recherchen der ZEIT „Silberne Bär Alfred Bauer Preis“ ausgesetzt. Alfred Bauer, der erste Leiter der Berliner Filmfestspiele von 1951 bis 1976, habe demnach offenbar seine Karriere im Nationalsozialismus geheim gehalten.

Erster Berlinale-Leiter unter NS-Verdacht auf sueddeutsche.de am 29.01.2020

Andreas Busche sieht die deutlichste Programmatik, auch wenn Chatrian und Rissenbeek sie ausdrücklich nicht also solche verstanden wissen wollen, in der Reduzierung der Titel quer durch alle Sektionen. „60 Filme weniger als im Vorjahr laufen 2020 auf der Berlinale, wobei in der Retrospektive am meisten gespart wurde. Damit reagiert Chatrian auch auf den alten Vorwurf, die Berlinale würde ausufern.“

Festivalleiter Carlo Chatrian will Brücken bauen von Andreas Busche auf tagesspiegel.de am 29.01.2020

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