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Presseschau

Debatte Medienstaatsvertrag: Grenzen der Nutzerautonomie

8. August 2019
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Der Stellvertretender Vorstandsvorsitzender ProSiebenSat.1 Media SE, Conrad Albert, sieht im Interview mit medienpolitik.net die Gefahr, dass Global Player eine Dominanz in der Meinungsbildung erlangen könnten. So würden sich diese darauf vorbereiten, ihre bereits bestehenden Medienangebote um TV (Rundfunk) zu ergänzen und in Deutschland eigene TV-Plattformen anzubieten. Dabei läge der Fokus auf Daten, die sie in Massen gewinnen, nutzen und kontrollieren. Deshalb seien „entsprechende Vorgaben im Entwurf des Medienstaatsvertrages für die Erhaltung von Angebots- und Anbietervielfalt insbesondere in der Plattformregulierung notwendig“. „Der Rundfunk müsse auch in der neuen Medienwelt seiner verfassungsrechtlich gewollten Aufgabe nachkommen, Meinungsvielfalt zu sichern. Das sei aber nur dann möglich, wenn es den Betreibern von Medienplattformen untersagt sei, die Nutzung des Rundfunks zu behindern oder faktisch auszuschließen.“ Die „Nutzerautonomie“ müsse daher ihre Grenzen in der Basisauffindbarkeit finden.

Titel: „Die Nutzerautonomie muss ihre Grenzen finden“ auf medienpolitik.net am 07.08.2019

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