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Presseschau

Debatte zur „Cinephilie“

18. April 2019
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Joachim Kurz in kino-zeit.de über das Buzzword „Cinephilie“, dessen Bedeutung in der Branche und seine Prognose: „(…) die grundlegende Schwammigkeit des Begriffs Cinephilie als Liebe zum Film und zum Kino als Sollbruchstelle des Gedankenkonstrukts (…) wird für längere Diskussionen sorgen“. Dabei fragt Kurz: „Soll man einen der besten, wenn nicht sogar den besten Film des Jahres nicht zeigen, weil dessen Distributionskanal allgemein als Totengräber des Kinos gilt?“

Nahezu zeitgleich schreibt Lars Dolkemeyer auf kino-zeit.de ebenfalls über die Deutung der Cinephillie und ihrer Konnotation mit dem Kino und fragt, ob diese Verbindung nur zum „Kino-Film im Kino“ möglich sei. Die „skurrile“ Angst des Kinosterbens jedenfalls, sei eine andauernde Bedrohung: „Das böse Fernsehen! Der böse Videorekorder! Das böse Internet!“. Dolkemeyer weiter: „(…) dieses Mal wird eine neue Technologie pauschal als Gegner auserkoren. In diesem Fall führt das dazu, dass diese Technologie, das Online-Streaming, plötzlich synonym zu ihren zwei bislang größten Unternehmen, Netflix und Amazon Prime, verteufelt wird.“ Es fehle hier jedoch der Seitenblick auf die Vielfalt kleinerer Anbieter, so der Autor.

Joachim Kurz: Cinephilie – Aus Liebe zum Kino auf kino-zeit.de vom 17.04.2019 (frei verfügbar)

Lars Dolkemeyer: Im Kino nur das Kino! Oder: Mein Sandkasten! auf kino-zeit.de vom 18.04.2019 (frei verfügbar)

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