Springe zum Inhalt
Presseschau

Diskurs um Gehälter bei den Öffentlich-Rechtlichen

28. November 2019
Thema
Kontakt

Geschäftsstelle Berlin
T 030 20670880
E-Mail

Die KEF hat vorgeschlagen, die Gelder für den Personalaufwand der Rundfunkanstalten zu kürzen. Die Rundfunkanstalten teilen die KEF-Interpretation jedoch nicht, weil die zwei wesentlichen Einflussfaktoren – Altersdurchschnitt der Belegschaft und eine unterproportionale Vergütungsentwicklung in der privaten Medienwirtschaft – nicht ausreichend berücksichtigt worden seien. Im Interview mit medienpolitik erklärt Jan Büttner, Verwaltungsdirektor des SWR, dass die Ergebnisse eines Gegengutachtens von der KEF nicht berücksichtigt wurden.

„Wenn unsere Belegschaft jünger wäre, würden wir weniger zahlen“ auf medienpolitik.net am 28.11.2019

Auf Spiegel.de kommentiert Christian Buß, dass bereits eine Weile deutlich wurde, dass die ARD ein Demografieproblem hat. „Weil man durch die Sparvorgaben der Politik gezwungen sei, freiwerdende Stellen abzubauen, könne man eben auch keine jüngeren, günstigeren Leute einstellen“, so die Argumentation. Daher auch die entsprechend höheren Gehälter. Buß zweifelt: „Schwer vorstellbar, dass die alten, unkündbaren ARD-Herrschaften das Programm für die anvisierte junge Kundschaft alleine machen können.“ In Zeiten, da der digitale Umbruch ein hohes Maß an Beweglichkeit fordert, hätte die Index-Lösung die bessere Lösung sein können.

Teuer, weil alt? Von Christian Buß auf spiegel.de am 27.11.2019

Scroll