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Presseschau

Interview: „Mehr Sensibilität für ostdeutsche Themen und Interessen wäre wünschenswert“

7. Oktober 2019
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Wie steht es um die Akzeptanz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in den neuen Ländern? Im Interview der FAZ erklärt der Chef der Sächsischen Staatskanzlei, Oliver Schenk: „Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss die Nadel sein, die die Filterblase ansticht und zum Platzen bringt: Mit sauber recherchiertem Journalismus, der aufklärt und umfassend informiert. Nur so kann der Demagogie und Hetze der AfD etwas entgegengesetzt und können deren oft krude Thesen entkräftet werden. Wenn es dabei hilfreich ist, dass Vertreter auch dieser Partei in Talk-Shows eingeladen werden, kann ich damit durchaus leben.“ Schenk betont die besondere Bedeutung des MDR als „einzige ostdeutsche Sendeanstalt“. Sorgen bereite Schenk „die fehlende Vielfalt und Präsenz klassischer regionaler und lokaler Medien. Vor allem dort, wo es eine rückläufige Bevölkerungsentwicklung und damit eine geringere Kaufkraft und weniger Werbeaufkommen gibt, fällt es den privaten Medien schwer, funktionierende Geschäftsmodelle zu etablieren.“

Titel: Eine Nadel, die die Filterblase zum Platzen bringt von Helmut Hartung auf faz.de am 06.10.2019 (nicht kostenfrei zugänglich)

 

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