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Presseschau

Ärger wegen Programmpolitik der ARD

28. Mai 2019
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Die Dokumentarfilmerin Annette Baumeister beschwerte sich in einem Offenen Brief an die ARD über die späte Programmierung ihres Doku-Dramas im Ersten. Im Interview mit medienkorrespondenz erklärt sie, dass „der Einfluss von Autoren und Produzenten auf den Sendeplatz begrenzt“ sei und: „(…)aufgrund der starren Programmstruktur ist es praktisch unmöglich, hochwertige Produkte zu verschieben und prominenter zu platzieren.“ Baumeister sieht darin einen Prozess zur Nivellierung von Inhalten. Eine Folge würde sein, dass „Menschen, die anspruchsvolle und ungewöhnliche Programme suchen, (…) sich von den etablierten Sendern, dem öffentlich-rechtlichen Programm abwenden.“ Baumeister befürwortet daher eine Konkretisierung des Programmauftrags für die öffentlich-rechtlichen Medien und hinterfragt in diesem Kontext: (…) in welchem Umfang gehören Markenchecks, Trödelshows und eine Flut von Kochsendungen zum öffentlich-rechtlichen Programmauftrag?“

Titel: Gefährliches Denken: Interview mit der Dokumentarfilmerin Annette Baumeister von Joachim Heinz am 19.05.2019 (frei zugänglich)

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