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Presseschau

Rundfunkbeitrag: Söder will keine Blockaden | ver.di: KEF-Vorschlag enttäuschend

5. Dezember 2019
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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die Bundesländer zur Einigung in der Frage des Rundfunkbeitrags aufgerufen. Am Mittwochabend sagte er in der BR-Rundschau, es dürfe keine Blockade geben. „Gerade in Zeiten von Fake-News brauche man einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk, betonte er.“ Er attestierte den ARD-Anstalten zudem ein „ganz neues Kostenbewusstsein“. Mit dem Vorschlag der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) von einer Erhöhung auf 18,36 Euro habe sich die Kommission „sehr beschränkt“, sagte Bayerns Ministerpräsident.
Markus Söder: „ARD hat ganz neues Kostenbewusstsein“ auf stuttgarter-zeitung.de /DPA am 05.12.2019

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat den Vorschlag der KEF unterdessen als “enttäuschend” bezeichnet und fordert von den Ländern ein “klares Signal” an die Sender und ihre Beschäftigten. Wie sollen die Anstalten ihrem Programmauftrag nachkommen, wenn sie nicht ausreichend finanziert werden?”, fragt Christoph Schmitz, Mitglied im ver.di-Vorstand und Bundesfachbereichsleiter Medien, Kunst und Industrie im Vorfeld der heutigen Ministerpräsidentenkonferenz.

ver.di: KEF-Vorschlag zum künftigen Rundfunkbeitrag ist enttäuschend von Jochen Müller auf Blickpunktfilm.de am 05.12.2019

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