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Presseschau

Sequels künftig ohne Projektförderung?

13. Februar 2020
Thema
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Die Arbeit der Novellierung des Filmförderungsgesetzes steckt längst in der heißen Phase – nun gibt es weiteren Gesprächsstoff in Form eines gemeinsamen Eckpunktepapiers der Arbeitsgruppen Kultur und Medien der Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und SPD. „Ein Papier, das es an einigen Stellen durchaus in sich hat“, berichtet Blickpunkt:Film. „Das beginnt schon beim Thema der künftigen Finanzierung. Ziel der Vorschläge ist die Stabilisierung des Abgabeaufkommens für die FFA bei mindestens 50 Mio. Euro jährlich. Das Papier regt eine “gleichmäßige moderate Erhöhung der Abgaben aller Abgabepflichtigen” an, orientiert am Leitsatz der Kinoabgabe. „Gleichzeitig soll der Umfang der Befugnis der Fernsehsender, FFA-Beiträge in Medialeistungen zu erbringen, auf 25 Prozent der Abgabe beschränkt werden. Noch nicht als Forderung formuliert, aber immerhin als Punkt, den es mit der Branche zu diskutieren gebe: Eine Vergabe von Referenzmitteln nur noch zu 50 Prozent als Zuschuss – und ergo zu 50 Prozent als bedingt rückzahlbares Darlehen.“ Letzterer Punkt gilt es im Hinterkopf zu behalten, blickt man auf eine potenziell einschneidende Maßnahme, die die Arbeitsgruppen zur Reduzierung der Ausgaben ins Feld führen: „Sequels sollen demnach keine Projektförderung der FFA mehr erhalten, sondern nur noch Referenzförderung“.

Sequel-Förderung im Visier der Koalition auf Blickpunkt:Film am 12.02.2020

 

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