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Presseschau

„Showgipfel“ im Zeichen des Kostendrucks

3. Mai 2010
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Ein paar hundert Produzenten, Autoren und Senderkreative hätten sich sich am vergangenen Wochenende zum Showgipfel in Köln getroffen, schreibt Michael Moorstedt in der Süddeutschen Zeitung. Das Thema sei die große Schau zur Hauptsendezeit nach 20 Uhr gewesen. Die Primetime-Show sei trotz Dokusoaps und Scripted Reality die Königsdisziplin der Fernsehmacher. Was als Primetime-Show allerdings läuft – öffentlich-rechtliche Klassiker wie „Wetten, dass…?“ ausgenommen – stamme nicht aus Deutschland. Mit einer Ausnahme: „Schlag den Raab“. Stefan Raabs Brainpool-Entwicklung sei der einzige erwähnenswerte Export. „Was also tun?“, fragt Moorstedt. Jamie Munro, Managing Director bei Shine empfehle exzessives Merchandising, Eyeworks-CEO Paul Jackson setze auf Inhalte und sagt, Fernsehen müsse die Menschen wieder ernst nehmen: Mehr vom selben (SZ vom 3.5.2010, Medienseite)

Beim Show-Gipfel habe der Kostendruck im Mittelpunkt gestanden, schreibt Markus Bäcker im Kölner Stadtanzeiger. Demnach seien auch keine Neuigkeiten im deutschen Showgewerbe zu erwarten. RTL beende jedoch drastische Sparmaßnahmen und bringe im Januar 2011 „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“. Dass in der Runde gerne über Vergangenes geredet worden sei, so Bäcker weiter, könnte daran gelegen haben, „dass schlichtweg keine Neuigkeiten im deutschen Showgewerbe zu erwarten sind“. Das Geld sei so knapp, dass RTL 2 sich vor jeder Aufzeichnung Gedanken mache, ob wirklich so viele Scheinwerfer nötig sind: Sparen bei den Fernsehshows (frei zugänglich)

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