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Presseschau

Stabswechsel bei ProSiebenSat.1: Max Conze tritt zum 1. Juni als neuer Vorstandsvorsitzender an / Ein Kommentar von Michael Hanfeld in der FAZ

30. Mai 2018
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Am 1. Juni ist Stabwechsel bei Pro Sieben Sat.1. Als neuer Vorstandsvorsitzender tritt Max Conze an. Michael Hanfeld kommentiert dazu in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung “…schaut man sich über die Jahre das Kommen und Gehen bei Pro Sieben Sat.1 an – nicht im Vorstand, wohl aber in der Geschäftsführung der Sender –, denkt man sich: Es wäre ja vielleicht nicht verkehrt, wenn mal jemand auftauchte, der wirklich was vom Programm versteht und nicht nur so tut, als ob und seine privaten Vorlieben nicht mit Expertise verwechselt.“
Hanfeld weiter: In der Zeit, in der Thomas Ebeling Vorstandsvorsitzender war, „war die „Unterhaltung“, die wir einmal im Sinne von „Programm“ verstehen wollen, das Letzte, womit Pro Sieben Sat.1 von sich reden machte. Die Umsätze durchs Internetgeschäft und durch geschickt gewählte Beteiligungen gediehen prächtig, die Sender aber verkümmerten. Die komplette Expertise, die sich Sat.1 und Pro Sieben mühsam im Laufe von mehr als zwanzig Jahren aufgebaut haben, ist so gut wie perdu, die Marktanteile bei den Zuschauern schrumpfen von Jahr zu Jahr, 2017 lagen sie bei gerade mal 6,7 und 4,5 Prozent beim Gesamtpublikum.“
Pro Sieben Sat.1 habe sich, schreibt Hanfeld, „aus dem Wettbewerb der Sender weitgehend verabschiedet.“ 
Er fragt abschließend in seinem Artikel: „Wie viel wird dort wohl von dem zuletzt bei 4,1 Milliarden Euro liegenden Jahresumsatz, bei einem Gewinn von 471 Millionen Euro, ins Programm, in die Kreativen, in Innovation investiert?“ Er sieht es aus einer „Zuschauerperspektive“ und vermutet „Peanuts“.  Seid doch mal mutig (FAZ vom 30.5., Nr. 123, S. 15, Medien)

(paid, nicht frei zugänglich)

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