12.02.2018

No Billig in der Schweiz: Wohl doch „zu radikal“

Der 1931 gegründeten Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) gehe es gerade ernsthaft an den Kragen, schreibt Johannes Ritter in der FAS. Sie sei „eine nationale Institution, die den gesetzlichen Auftrag hat, in allen vier Sprachregionen der Schweiz – also auf Deutsch, Französisch, Italie-nisch und Rätoromanisch – ein vielfältiges Informations-, Unterhaltungs- und Kulturprogramm anzubieten.“

Öffentlich sei sie aber erst dann richtig in die Debatte geraden, als die SRG „..als die Politiker dort beschlossen, den gleichen Fehler zu machen wie die deutsche Regierung 2013: Statt die Gebühren weiterhin von den Besitzern eines Radio- oder Fernsehgeräts durch die „Billag“ eintreiben zu lassen, dem Pendant zur (inzwischen ersetzten deutschen) GEZ, soll ab Anfang
2019 jeder Haushalt eine Zwangsabgabe bezahlen.“ Auch führt er weitere Gründe der aktuellen Debatte auf.

Aber er geht davon aus, dass die „No-Billag“-Initiative wohl abgelehnt werde, weil sie den meisten Schweizern dann doch „zu radikal“ sei. Aber es gebe weiter einen hohen Druck gegen ein „Weiter so“ und die SVP arbeite schon an einer Folgeinitiative zur Halbierung der Rundfunkgebühr. Link

(Nicht frei zugänglich, FAS, 11.2.2018, S. 31)

taz: Rechte wollen Radio- und TV-Gebühren streichen, am 4. März stimmt die Bevölkerung darüber ab. Die öffentliche Meinung sei schon nach rechts gerückt, schreibt Kaspar Surber Bildstörung in der Schweiz

(auf Wunsch frei zugänglich)


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