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Presseschau

Studie: Geschlechterrollen und Selbstdarstellung in den neuen Medien

29. Januar 2019
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Im Tagesspiegel berichtet Joachim Huber über eine neue Studie der MaLisa-Stiftung, welche sich mit „Geschlechterdarstellungen“ in den neuen Medien beschäftigt. „Neue Medien, das heißt in diesem Fall Youtube, Instagram und Musikvideos.“ In Bezug auf YouTube sei ein Ergebnis: „beide Geschlechter zeigen sich verstärkt mit Formaten und Themen, die den Gender-Stereotypen folgen.“ Männer „deklarieren in der Mehrheit ihre Tätigkeiten als Beruf, den sie im öffentlichen Raum ausüben. … Frauen agieren meist im privaten Umfeld“. Allerdings glaube eine „Mehrheit der Jugendglichen …, das Gender-Verhältnis sei ausgeglichen. … Wie sieht es mit der Rezeption solcher Selbstinszenierung aus? Konsumentinnen und Konsumenten sehen Influencerinnen und Influencer als Vorbilder, die sie nachahmen wollen.“ Frauen bei Instagram und Youtube: Sexy, passiv, unterrepräsentiert

(frei zugänglich/ vom 28.1.2019)

In der Süddeutschen Zeitung berichtet Julian Dörr von der Studie und zieht dabei folgendes Fazit: „Es gibt keine fortschrittlichere Welt im Netz. Einzig in einem Punkt, in Sachen Diversität, sind die sozialen Medien laut Studien weiter als die klassischen: Der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund ist zumindest auf Youtube deutlich höher als in anderen Medien wie dem guten alten Fernsehen.“

(nicht frei zugänglich/ Süddeutsche Zeitung vom 29.1.2019)

Zur Studie: Weibliche Selbstinszenierung in den neuen Medien

(frei zugänglich)

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