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Presseschau

Eindringlicher Appell von 39 Branchenverbänden: “Massive Gefährdung der Wirtschaftskraft” – Wir brauchen den Ausfallfonds für TV-Produktionen. Jetzt!

14. August 2020
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Der weitaus größte Teil des Produktionsgeschehens, der sich aufs Fernsehen bezieht, sei von dem vom Bund aufgesetzten Ausfallfonds I noch nicht abgedeckt. Diese Produktionen benötigen die Schaffung eines zweiten Fonds, der maßgeblich von den Bundesländern gestützt werden soll – entsprechende unverbindliche Zusagen gab es dazu schnell aus Bayern, NRW und Berlin. 39 Branchenverbände drängen mit einem eindringlichen Appell an die Politik, aber auch die Sender und Streaming-Dienste zur Schaffung eines Ausfallfonds für Fernsehproduktionen, denn: „Doch die Tage scheinen ins Land zu gehen, ohne dass sich in dieser Hinsicht viel tut.“

Die konkrete Forderung des Appells lautet: “Wir sehen die Länder in der Pflicht, erste positive Signale aus Bayern, NRW und Berlin in ein länderübergreifendes Konzept zur Finanzierung und Verwaltung eines Ausfallfonds zu überführen und möglichst mit dem Fondskonzept der BKM zu verzahnen. Auch TV-Sender und SVOD-Plattformen sollten Kompromissfähigkeit zeigen.” Es heißt im Appell: „Ohne schnelle Lösung für einen Ausfallfonds erwächst eine massive Gefährdung der Wirtschaftskraft der deutschen Film- und Fernsehindustrie – sowie eine existentielle Bedrohung für die ohnehin von den Corona-Folgen stark betroffenen Produzent*innen, Distributoren und Film- und Fernsehschaffenden.“ Und es wird betont: „Der Ausfallfonds ermöglicht eine wirtschaftliche Absicherung in zweifacher Hinsicht – im besten Fall, ohne dass Gelder abfließen.“ Der Appell mit sämtlichen Unterzeichnerverbänden:  Gemeinsamer Appell für Ausfallfonds: “Handeln Sie jetzt!”

 

 

 

 

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