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Presseschau

#MeToo: Wedel, Weinstein, Henke

15. August 2018
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Sat.1 habe seine Untersuchungen im Fall Dieter Wedel abgeschlossen, meldet epd medien aktuell. Anhaltspunkte oder gar Belege für missbräuchliches oder strafbares Verhalten des Regisseurs seien dabei nicht gefunden worden, habe eine Sendersprecherin dem Evangelischen Pressedienst gesagt. Neben Sat.1 hätten mehrere öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten sowie die Bavaria Film interne Untersuchungen eingeleitet. ZDF und NDR hätten bereits im Februar mitgeteilt, keine Belege für mögliche sexuelle Übergriffe oder strafbare Handlungen Wedels gefunden zu haben. Bavaria Film habe erklärt, ebenfalls keine Hinweise auf mögliche sexuelle Übergriffe gefunden zu haben. „Allerdings habe das Rechercheteam festgestellt, dass einige Verhaltensweisen des Regisseurs nach dem heute gültigen Verhaltenskodex der Produktionsfirma nicht mehr tolerabel gewesen wären“: Fall Wedel: Sat.1 schließt Untersuchungen ab

Harvey Weinsteins Versuch, das Gericht dazu zu bewegen, die Vorwürfe der britischen Schauspielerin Kadian Noble, er habe sie 2014 in Cannes sexuell belästigt, nicht weiter zu verfolgen, sei gescheitert, schreibt Jochen Müller in Blickpunkt:Film. Der Fall werde wohl vor einem Bundesgericht entschieden werden: Muss Harvey Weinstein vors Bundesgericht?

Und die Medienkorrespondenz bringt nochmal eine Zusammenfassung der „‚MeToo‘-Affäre im WDR“ um Gebhard Henke: Externe Prüfung und Kündigung für Gebhard Henke (frei zugänglich)

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