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Presseschau

Deutscher Produzententag 2018: „Wir sind nie am Ziel“

16. Februar 2018
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Der Leibniz-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften sei aus allen Nähten geplatzt, als Alexander Thies, Vorsitzender des Gesamtvorstands der Produzentenallianz, seine Mitglieder sowie Sender-, Plattform- und Branchenkollegen um Ruhe und Aufmerksamkeit für seine fast einstündige Begrüßung bat, schreibt Ulrich Höcherl in Blickpunkt:Film in einem ausführlichen Bericht über den Produzententag und fasst unter anderem die Reden von Alexander Thies, Charles Rivkin und Monika Grütters zusammen: Deutscher Produzententag 2018: „Wir sind nie am Ziel“ (frei zugänglich)

Es sei inzwischen Tradition, dass die Produzentenallianz am Eröffnungstag der Berlinale zum Deutschen Produzententag lädt, um dort ihren politischen und wirtschaftlichen Forderungen Nachdruck zu verleihen, schreibt Torsten Zarges in seinem ebenfalls sehr ausführlichen Beitrag bei DWDL.de. Da der Lobbyverband dieses Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiere, habe Alexander Thies, Vorstandsvorsitzender seit Gründung, die Gelegenheit für einen emotionalen Rückblick auf geschlagene Schlachten und errungene Etappensiege genutzt. Zarges fasst die Eröffnungsrede Thieß‘, das Referat von Polyphon-Chefin und IHK-Berlin-Präsidentin Beatrice Kramm und das VoD-Podium mit Christoph Schneider (Deutschland-Chef Amazon Prime Video), Patrizia Schlesinger (Intendantin RBB) und Thies zusammen.

Zwei besonders prägende Vertreter der Gattung Produzent seien feierlich zu Ehrenmitgliedern der Produzentenallianz ernannt worden, so Zarges weiter: „Ex-UFA-CEO Wolf Bauer, der im Herbst 2017 die Geschäftsführung verlassen hatte, und Ex-ndF-Chef Hansjörg Füting, der ein Jahr zuvor an seine Nachfolger übergeben hatte. Beide, so Alexander Thies, hätten vor zehn Jahren erheblich dazu beigetragen, dass #aus dem Funken ein Feuer wurde‘“: Deutscher Produzententag 2018 (frei zugänglich)

Zur Pressemitteilung der UFA: Wolf Bauer Ehrenmitglied der Allianz Deutscher Produzenten (frei zugänglich)

Die RBB-Intendantin Patricia Schlesinger habe sich für neue Partnerschaften bei der Produktion von fiktionalen und dokumentarischen Stoffen für das Fernsehen ausgesprochen, teilt der RBB mit. „Wenn der Inhalt und die Konditionen stimmen, sind Streamingdienste und kommerzielle TV-Anbieter mögliche Partner für anspruchsvolle Produktionen. ‚Babylon Berlin‘ sollte kein Einzelfall bleiben“, habe Schlesinger auf einer Podiumsdiskussion beim Produzententag der Allianz Deutscher Produzenten am Donnerstag in Berlin gesagt: Schlesinger: Neue Partnerschaften bei Produktionen suchen und nutzen  (frei zugänglich)

Der Vorsitzende des Hollywoodproduzentenverbands MPAA, Charles Rivkin, habe am Donnerstag beim Deutschen Produzententag einen Vortag gehalten, in dem er betont habe, dass jeder Schritt in Richtung eines europäischen Digital Single Markets auch der Kreativität noch zuträglich sein müsse, berichtet Variety. Zur Produzentenallianz habe Rivkin gesagt, sie sei „eine starke Stimme für Deutschlands Künstler und Geschichtenerzähler geworden und ein wichtiger Partner der globalen Film- und Fernsehindustrie, für zu repräsentieren ich stolz bin.“ – Berlinale: MPAA CEO Charles Rivkin Praises U.S.-E.U. Collaboration in Keynote (frei zugänglich)

Zur Pressemitteilung der Motion Pictures Association of Ameriva: MPAA Chairman and CEO Charles Rivkin Highlights Strong Partnership between European and U.S. Film and Television Industries at Berlinale (frei zugänglich)

Die Rede von Charles Rivkin im Wortlaut: Charles Rivkin Remarks for the German Producers Alliance (frei zugänglich)

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