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Presseschau

#meToo-Debatte – Ein Presseblick u.a. Nico Hofmann: Niemand hätte schweigen dürfen

1. Februar 2018
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Tag24: Ufa-Chef und Filmproduzent Nico Hofmann (58) hat sich nach den schweren Vorwürfen gegen den Regisseur Dieter Wedel betroffen gezeigt. "Wenn alles, was aktenkundig ist, geschehen ist, hätte niemand schweigen dürfen." Hofmann äußerte weiter, dass es es keine "Diskussion über Wedel allein" geben solle. Die Debatte habe weit über die Filmbranche hinaus Bedeutung. "Uns steht eine längst überfällige Standortbestimmung bevor, wie wir als Männer und Frauen miteinander umgehen."
Ufa-Chef Hofmann über Akte Wedel: "Niemand hätte schweigen dürfen"

(frei zugänglich)

Zwei öffentlich-rechtliche Sender und eine Produktionsfirma hätten bereits Untersuchungen im Fall Dieter Wedel angekündigt. Nun wolle auch Sat.1 die Produktionen des Filmregisseurs überprüfen.
Sat.1 kündigt Untersuchungen zu Wedel an

(frei zugänglich / Spiegel Online)


taz.de
: Wer Vergewaltigungsvorwürfe einen „Sex-Skandal“ nenne, verharmlose die Tat. Denn es gehe nicht um Sex, sondern um Gewalt und Missbrauch. Verbrechen sollten benannt werden

(auf Wunsch frei zugänglich)

Mit den Vorwürfen gegen Regisseur Dieter Wedel setze sich die von #metoo ins Rollen gebrachte Debatte auch im neuen Jahr unvermindert fort. Dabei bleibe der Blick auf das Thema oft verengt, meint Monique Hofmann: Betroffen seien längst nicht nur Schauspielerinnen. Und: Sexuelle Belästigung sei nur ein Symptom der strukturellen Diskriminierung von Filmfrauen. Doch es bewege sich was. Die Branche rücke zusammen und suche nach Lösungen. In Berlin wurde Pro Quote Film gegründet. Eine Beschwerdestelle soll eingerichtet werden. Filmbranche: Nicht nur das Symptom behandeln

(frei zugänglich auf verdi.de)

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