Springe zum Inhalt
Presseschau

„Armgerechnet“? KEF will WDR 60,7 Mio. Euro streichen

29. Februar 2016
Thema
Kontakt

Geschäftsstelle Berlin
T 030 20670880
E-Mail

Dem Westdeutschen Rundfunk (WDR) drohe ein „millionenschweres Fiasko“ berichtet Spiegel online: Die für die Berechnung des Rundfunkbeitrags für ARD, ZDF und Deutschlandradio zuständige Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) habe festgestellt, dass der größte ARD-Sender (rund 1,2 Milliarden Euro Gebühreneinnahmen pro Jahr) sich ärmer gerechnet hat, als er wirklich ist. Dabei gehe es um die Summe von 60,7 Millionen Euro, die die Anstalt für Instandhaltungen zurückgestellt habe, aber nicht für die geplanten Bauarbeiten ausgegeben habe: Rundfunkbeitrag: WDR hat sich arm gerechnet – KEF will Geld streichen (frei zugänglich)

„Der WDR will sich nicht armgerechnet haben“, meldet unterdessen die Süddeutsche Zeitung: Zwar habe man tatsächlich dafür zurückgestellte Mittel nicht für Instandhaltung ausgegeben, mit dem Geld sei aber der Kauf des Hauptstadtstudios und der WDR-Arkaden vorfinanziert worden, habe der Sender mitgeteilt. Das sei legitim, die Projekte seien von der Finanzkommission der KEF genehmigt und hätten sonst teurer mit Krediten finanziert werden müssen: Streit um WDR-Millionen (SZ vom 29.02.2016, Medienseite)

Zur Pressemitteilung auf den Seiten des Westdeutschen Rundfunks: Hat sich der WDR arm gerechnet? (frei zugänglich)

Scroll