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Presseschau

„Deutscher Produzententag lieferte wirklich jede Menge Gesprächsstoff für den Roten Teppich“ / Grütters: Vom Nutzen der Filmförderung / ProSiebenSat.1 will mutiger und eventiger werden / SVoD-Debatte / Ehrenmitglieder: Molly von Fürstenberg und Dieter Kosslick

8. Februar 2019
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Es sei ein bemerkenswerter Berlinale-Auftakt für die Kulturstaatsministerin gewesen, schreibt Marc Mensch bei Blickpunkt:Film.de: „Denn beim Produzententag verblüffte Kulturstaatsministerin Monika Grütters mit einer Rede, die ein einziges großes Fragezeichen hinterließ.“ Lesen Sie den ausführlichen Artikel zu dem Auftaktevent der Berlinale 2019:  Einfach mal draufhauen!

SVoD-Debatte beim Deutschen Produzententag

Als Branchenverband ringe die Produzentenallianz um ihre Position zu den Streaming-Plattformen, schreibt Torsten Zarges bei dwdl.de. Beim Produzententag in Berlin habe Constantin-Film-Chef Martin Moszkowicz für Sachlichkeit plädiert: Das sei „kein Kampf der Systeme“. Das würden manche anders sehen. Weiterhin schreibt er das Wolfgang Link, Vorsitzender der Geschäftsführung bei ProSiebenSat.1, im Dialog mit Markus Schäfer, All3Media-Deutschlandchef und Entertainment-Vorsitzender der Produzentenallianz „eher vage“ geblieben sei, bei dem Versuch „zu beruhigen, dass trotz der angekündigten Steigerung des Inhouse-Produktionsanteils von 13 auf 30 Prozent noch reichlich Volumen für externe Programmlieferanten übrig bleiben werde. Link im Zitat aus dem Artikel: „Wir als Auftraggeber müssen gemeinsam mit Ihnen mutiger werden und eventiger denken, um mit unseren Programmen deutlicher im Wettbewerb hervorzustechen“. Zarges merkt auch an, dass zwischen der Sendergruppe ProSiebenSat.1 und der Produzentenallianz Gespräche über neue Ausbildungsmöglichkeiten, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen erfolgen würden. Netflix-Streit: Kuchen vergrößert oder Gesellschaft ruiniert?

Kultur-Staatsministerin Monika Grütters über Produzenten: Wir müssen nach Nutzen der Filmförderung fragen

Grütters habe im Rahmen des Deutschen Produzententag von „einem gewissen Missverhältnis zwischen Investition und Ertrag“, zwischen deutscher Filmförderung und Zug- und Strahlkraft sowie der Zahl deutscher Filmerfolge gesprochen. „Wenn eine Branche derart massiv mit Steuergeld unterstützt wird wie die Filmbranche, darf und muss auch nach dem Nutzen dieser Förderung gefragt werden“, so die Staatsministerin im Rahmen ihrer Rede. Die Fördertöpfe seien gut gefüllt, das solle auch so bleiben. Es müsse aber über die Verteilung gesprochen werden. Deswegen will Grütters im ersten Halbjahr 2019 mit allen Verantwortlichen über Änderungen sprechen. Bund- und Länder stecken mehr als 400 Mio. Euro in die Film- und Serienförderung.   Erster Berlinale-Zoff Monika Grütters pflaumt die Produzenten an

Runder Tisch: „Damit künftig mehr zugkräftige Filme aus deutscher Produktion auch mehr Zuschauer ins Kino locken“

In einer Pressemitteilung vom 7.2., Nr. 43 des BKM heißt es: „Gemeinsam mit Produzenten, Produktionsdienstleistern, Filmverleihern und Kinobetreibern möchte die Staatsministerin ausloten, wie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen der Filmförderung erreicht werden könne.“:

Ausführliches Medienpolitik-Interview mit BKM Monika Grütters: Aufwand und Nutzen stehen bei der Filmförderung in keinem ausgewogenen Verhältnis  Missverhältnis zwischen Investition und Ertrag

Dazu:  FFA-Kinobilanz 2018: Starker Rückgang bei Umsatz und Besucher*innen, stabiler deutscher Marktanteil, erstmals wieder mehr als 900 Kinostandorte

stern.de (7.2.2019): Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hat vor der Berlinale-Eröffnung die politische Bedeutung von Filmen hervorgehoben. Zudem bezeichnete sie die Festivalpreise als Anerkennung für Künstler, „die der Macht der herrschenden Verhältnisse die Kraft der Fantasie entgegensetzen“ (Zitat aus dem Artikel): Kulturstaatsministerin Grütters freut sich auf politische Berlinale

 

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Sommerwetter, Fußball, Streamingdienste – Gründe gegen den Kauf einer Kinokarte gibt es viele. Doch der Einbruch bei Ticketverkäufen ist deutlich. Kurz vor dem Berlinale-Start bekommt die Filmbranche einen Dämpfer. Bei Chip.de: Nicht nur Amazon und Netflix schuld: Kinobranche mit weiterem Tiefpunkt

Neue Player im Filmgeschäft: Streaming-Anbieter: „Mit vollen Taschen sichern sie sich die beste Ausgangsposition im Verteilungskampf.“

Streaming-Anbieter wie Netflix und Amazon würden den Filmmarkt entern, schreibt Lutz Meier bei capital.de: Netflix ist bei der Berlinale nicht mehr zu übersehen
(vom 6.2.2019)

Wie Netflix die Magie des Kinos entzaubert

Im Tagesspiegel vom 5.2.2019 von Lorenz Maroldt: Die Filmförderung muss neu strukturiert werden, sagt Monika Grütters, und positioniert sich zur Frage, ob Netflix-Produktionen auf Filmfestivals laufen sollen.
Kulturstaatsministerin Grütters zum Streamingdienst-Streit

(alle frei zugänglich)

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