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Presseschau

Boom der gesamten Produktionsbranche – aber auch Probleme: „Nachfrage nach Programm zwar weltweit steigt, die Budgets aber nicht“

25. März 2019
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Die gesamte Produktionsbranche erlebe einen Boom. Nicht nur in Deutschland und Europa brumme das filmische Kreativgeschäft, sondern auch in den USA. „Hollywood & Co. haben den historischen Umsatzrekord von knapp 97 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr erzielt“ heißt es bei Hans-Peter Siebenhaar im Handelsblatt. Problem würde es aber auch geben, so Oliver Vogel, Chief Creative Officer der Bavaria Fiction: Zum einen würden die Herstellungskosten für Serien und Film  „kräftig zulegen“. Vogel dazu: „Die Produktionskosten steigen kontinuierlich.“ Das erzeuge Druck für alle im Markt. Beispielsweise würden für das Drehen auf einer Großbaustelle in Berlin stolze 20.000 Euro pro Tag verlangt. Außerdem würden die „gewaltigen Budgets“ der Amerikaner in Berlin „die Preise nach oben treiben“. „Ein Ende des Kostendrucks ist noch nicht in Sicht, da die Nachfrage nach Programm zwar weltweit steigt, die Budgets aber nicht“, so die Kritik des Bavaria-Managers. „Es gilt als offenes Geheimnis, dass in Deutschland 80 Prozent aller Produktionsfirmen eine Rendite von unter fünf Prozent erzielen.“ Ein weiteres Problem sei, dass „qualifiziertes Personal auf dem Markt schwer zu bekommen“ sei, so Vogel weiter. Im Artikel heißt es dazu: „Daran wird sich auch künftig wenig ändern, denn Serien und Filme sind gefragt wie selten zuvor. Der noch härtere Wettbewerb durch die neue Streamingplattform von Apple wird den Druck zu originärem Programm noch erhöhen.“ Für die Bavaria führt die erhöhte Nachfrage dazu, dass sie immer mehr Genres bedient und die inhaltliche Vielfalt höchste Priorität genieße. Bavaria profitiert von Aufträgen von Sky, Telekom und Netflix

(frei zugänglich)

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