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Presseschau

DFFF II: „Klare Absage“ an Förderung von High-End-Serien

21. März 2017
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Auf Anfrage habe das Büro von Kulturstaatsministerin Monika Grütters weitere Informationen zur künftigen Ausgestaltung des DFFF bekannt gegeben, berichtet Blickpunkt:Film. Nachdem am 15. März in der Sitzung des Bundeskabinetts beschlossen wurde, einen zusätzlichen Anreiz für große nationale und internationale Filmproduktionen zu schaffen. Demnach werde der  DFFF künftig mit dem „DFFF I“ (50 Mio. Euro) und dem „DFFF II“ (75 Mio. Euro) zwei Instrumente umfassen. Es sei vorgesehen, den DFFF II für alle Projekte ab einer derzeit noch nicht festgelegten Schwelle von vorläufig ca. 25 bis 30 Mio. Euro an deutschen Herstellungskosten zu nutzen, bei der eine Kappungsgrenze von maximal 25 Mio. Euro pro Projekt eingeführt werden solle. Im Rahmen der DFFF-II-Förderung solle der VFX-Branche ein besonderes Augenmerkt gelten. „Wie dies konkret geschehen soll, ist derzeit offen“, so Blickpunkt:Film. Denkbar wäre, das Ausschöpfen der maximalen Kappungsgrenze an die Inanspruchnahme von VFX-Dienstleistungen in Deutschland zu koppeln oder in solchen Fällen die prozentuale Förderquote anzuheben. Spekulationen, der DFFF II könne auch für den boomenden Markt der High-End-Serien geöffnet werden (unter anderem die Produzentenallianz hatte zuletzt ihrer Hoffnung auf einen solchen Schritt Ausdruck verliehen), habe die BKM „eine klare Absage“ erteilt: Geplante DFFF-Erhöhung: BKM gibt weitere Details bekannt

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