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Presseschau

Reform der Verweildauern in Mediatheken in der Kritik der Produzentenallianz

9. August 2017
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Lockerungen bei den Verweildauern von Inhalten in den Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender, sollen, laut einem aktuellen Entwurf der Bundesländer, vorgenommen werden. Mehr als 60 Stellungnahmen habe es dazu gegeben. Am 8. August gab es zudem eine Anhörung dazu.

Alexander Thies, Vorsitzender des Gesamtvorstands der Produzentenallianz, fordere, so dwdl.de, dass dies „ohne eine entsprechende Vergütung“ nicht zu machen wäre für die Produzenten. Insbesondere bei teilfinanzierten Produktionen, bei denen die Produzenten eine Investition getätigt hätten, gehe es im Ausgleich darum an einer weiteren Auswertung wirtschaftlich zu partizipieren. Christoph E. Palmer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Produzentenaliianz, mache deutlich: „Der Rechteteilungs-Markt für Produktionsbetriebe ist tot, wenn öffentlich-rechtliche Sender oder private Rundfunkanbieter in ihre Mediatheken stellen was und wie lange sie wollen.“

Auch halte die Produzentenallianz am Verbot fest, dass ARD und ZDF angekaufte Spielfilme und Serien, die explizit keine Auftragsproduktionen seien, nicht online verfügbar machen dürften. Aber der Verband habe eine Lösung vorgeschlagen: DAs Verbot könne „durch kollektive Vereinbarungen“ aufgehoben werden.

Der grobe weitere Zeitplan des Reformvorhabens:

  • Neufassung des Reformpakets durch die Ministerpräsidenten der Länder: frühestens im Oktober 2017
  • Finaler Reformentwurf: Könnte Ende des Jahres 2017, Anfang des kommenden Jahres vorliegen

ARD und ZDF: Neue Online-Regelungen in Aussicht

(frei zugänglich)

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